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ArtikelErgebnisse BW- Meisterschaft Junioren gr.röm. / Freistil in Bruchsal
Feb 01 2012 10:43 |
Ringertreff
in Turniere
Baden-Württembergische Junioren-Meisterschaften in Bruchsal
Einige Funktionäre, Trainer und Ringer rieben sich verwundert die Augen – sie hatten nicht damit gerechnet, bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften auf 26 Ringer des DRB-Juniorenkaders zu treffen. Die Meinungen gingen nun auseinander: die Einen sahen es durchaus positiv als Aufwertung des Turniers, andere wiederum als Chancenminderung und grobe Verfälschung der Ergebnisse. Wenn nun ein guter Ringer gleich zweimal auf einen DRB-Ausnahmeathlet trifft sei er doch gleich aus dem Turnier draußen: aus der Traum, einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern. Man hätte sich gewünscht, die DRB-Kaderringer wären außer Konkurrenz angetreten, mit Wertung NULL, doch es gibt eben Regeln. Mehrheitlich für gut befunden wurde das Turnier als gemeinsame Veranstaltung, als ARGE der Verbände Nord- und Südbaden plus Württemberg – neben der Frauen- und Mädchenmeisterschaften eine weitere Meisterschaft, die gemeinsam getragen wird. Jeder Verband für sich käme nur zu mäßigen Teilnehmerzahlen: Württemberg war mit 79 Ringern vertreten, Südbaden mit 39, Nordbaden mit 21, dazu 26 Kaderringer – insgesamt 165 Athleten, die meisten schon „echte Kracher“ und Leistungsträger in ihren Vereinen. Man darf davon ausgehen, dass einige Ringer bei den Deutschen Meisterschaften allerdings eine Gewichtsklasse tiefer antreten werden. Das Niveau der Ringkämpfe war erfreulich hoch, die Wettkampfatmosphäre gut, leider spiegelte sich das nicht auf den Zuschauerrängen wider. Der ASV Bruchsal (Landesliga Nordbaden) hat ein dickes Lob für die tadellose Durchführung verdient!
Die ersten Plätze sicherten sich mit seltenen Ausnahmen die DRB-Kaderringer in beiden Stilarten. Einzelergebnisse siehe unter www.liga-db.de, Landesmeisterschaften, Termin 28.1.
Für einige Kampfrichter war das Turnier gleichzeitig Teilprüfung zum Erwerb der Bundesligalizenz. Darunter als einzige weibliche Kandidatin Laura Ferdinand, die Schwester von Robin Ferdinand (vom ASV Mainz 88 zum Zweitligisten SC Kleinostheim gewechselt). Der Württemberger Krzysztof Lusiak (VfL Kirchheim/Teck) hat die schwierige Hürde geschafft und ist für die letzte Praxisprüfung in Fachsenfeld nominiert. Wir drücken die Daumen!
Von Roland Droll - Presserefernt WRV
Einige Funktionäre, Trainer und Ringer rieben sich verwundert die Augen – sie hatten nicht damit gerechnet, bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften auf 26 Ringer des DRB-Juniorenkaders zu treffen. Die Meinungen gingen nun auseinander: die Einen sahen es durchaus positiv als Aufwertung des Turniers, andere wiederum als Chancenminderung und grobe Verfälschung der Ergebnisse. Wenn nun ein guter Ringer gleich zweimal auf einen DRB-Ausnahmeathlet trifft sei er doch gleich aus dem Turnier draußen: aus der Traum, einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern. Man hätte sich gewünscht, die DRB-Kaderringer wären außer Konkurrenz angetreten, mit Wertung NULL, doch es gibt eben Regeln. Mehrheitlich für gut befunden wurde das Turnier als gemeinsame Veranstaltung, als ARGE der Verbände Nord- und Südbaden plus Württemberg – neben der Frauen- und Mädchenmeisterschaften eine weitere Meisterschaft, die gemeinsam getragen wird. Jeder Verband für sich käme nur zu mäßigen Teilnehmerzahlen: Württemberg war mit 79 Ringern vertreten, Südbaden mit 39, Nordbaden mit 21, dazu 26 Kaderringer – insgesamt 165 Athleten, die meisten schon „echte Kracher“ und Leistungsträger in ihren Vereinen. Man darf davon ausgehen, dass einige Ringer bei den Deutschen Meisterschaften allerdings eine Gewichtsklasse tiefer antreten werden. Das Niveau der Ringkämpfe war erfreulich hoch, die Wettkampfatmosphäre gut, leider spiegelte sich das nicht auf den Zuschauerrängen wider. Der ASV Bruchsal (Landesliga Nordbaden) hat ein dickes Lob für die tadellose Durchführung verdient!
Die ersten Plätze sicherten sich mit seltenen Ausnahmen die DRB-Kaderringer in beiden Stilarten. Einzelergebnisse siehe unter www.liga-db.de, Landesmeisterschaften, Termin 28.1.
Für einige Kampfrichter war das Turnier gleichzeitig Teilprüfung zum Erwerb der Bundesligalizenz. Darunter als einzige weibliche Kandidatin Laura Ferdinand, die Schwester von Robin Ferdinand (vom ASV Mainz 88 zum Zweitligisten SC Kleinostheim gewechselt). Der Württemberger Krzysztof Lusiak (VfL Kirchheim/Teck) hat die schwierige Hürde geschafft und ist für die letzte Praxisprüfung in Fachsenfeld nominiert. Wir drücken die Daumen!
Von Roland Droll - Presserefernt WRV












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Ringertreff
Feb 01 2012 12:43
Einige Funktionäre, Trainer und Ringer rieben sich verwundert die Augen – sie hatten nicht damit gerechnet, bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften auf 26 Ringer des DRB-Juniorenkaders zu treffen. Die Meinungen gingen nun auseinander: die Einen sahen es durchaus positiv als Aufwertung des Turniers, andere wiederum als Chancenminderung und grobe Verfälschung der Ergebnisse. Wenn nun ein guter Ringer gleich zweimal auf einen DRB-Ausnahmeathlet trifft sei er doch gleich aus dem Turnier draußen: aus der Traum, einen Platz auf dem Treppchen zu ergattern. Man hätte sich gewünscht, die DRB-Kaderringer wären außer Konkurrenz angetreten, mit Wertung NULL, doch es gibt eben Regeln. Mehrheitlich für gut befunden wurde das Turnier als gemeinsame Veranstaltung, als ARGE der Verbände Nord- und Südbaden plus Württemberg – neben der Frauen- und Mädchenmeisterschaften eine weitere Meisterschaft, die gemeinsam getragen wird. Jeder Verband für sich käme nur zu mäßigen Teilnehmerzahlen: Württemberg war mit 79 Ringern vertreten, Südbaden mit 39, Nordbaden mit 21, dazu 26 Kaderringer – insgesamt 165 Athleten, die meisten schon „echte Kracher“ und Leistungsträger in ihren Vereinen. Man darf davon ausgehen, dass einige Ringer bei den Deutschen Meisterschaften allerdings eine Gewichtsklasse tiefer antreten werden. Das Niveau der Ringkämpfe war erfreulich hoch, die Wettkampfatmosphäre gut, leider spiegelte sich das nicht auf den Zuschauerrängen wider. Der ASV Bruchsal (Landesliga Nordbaden) hat ein dickes Lob für die tadellose Durchführung verdient!
Im Freistil siegten fast ausnahmslos die DRB-Kaderathleten. Einzelergebnisse siehe unter www.liga-db.de, Landesmeisterschaften, Termin 28.1.
Für einige Kampfrichter war das Turnier gleichzeitig Teilprüfung zum Erwerb der Bundesligalizenz. Darunter als einzige weibliche Kandidatin Laura Ferdinand, die Schwester von Robin Ferdinand (vom ASV Mainz 88 zum Zweitligisten SC Kleinostheim gewechselt). Der Württemberger Krzysztof Lusiak (VfL Kirchheim/Teck) hat die schwierige Hürde geschafft und ist für die letzte Praxisprüfung in Fachsenfeld nominiert. Wir drücken die Daumen!
Von Roland Droll - Presserefernt WRV
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