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Zustimmung vom ACL-Vorstand
Jan 30 2012 14:10 |
Ringertreff
in Liga
Quelle: http://www.obermain.de/nachrichten/9899/details_35.htm
Anzeige Heinleins wird wohl in den nächsten Tagen erfolgen
Von Frank Gorille
RINGEN - Stefan Heinlein bastelt weiter an seiner „Bombe“. Eine „Zündung“ soll in den nächsten Tagen erfolgen. Im Moment klopft der kommissarische Vorsitzende des AC Lichtenfels mit seinem Rechtsanwalt noch einmal alle Punkte genau ab, ehe er die Staatsanwaltschaft wegen angeblich illegaler Arbeitsverträge zwischen Klubs der Ringer-Bundesligen und vermeintlichen Amateursportlern informieren will.
Im Gespräch mit dem Obermain-Tagblatt erklärte Stefan Heinlein, der in diversen Ringer-Foren zumeist Zuspruch für seinen angestrebten Schritt erhalten hat, dass sich die ACL-Verantwortlichen zu diesem Punkt am Dienstagabend zusammengesetzt hätten.
„Und alle stehen hinter dieser Sache“, betont Heinlein. Wobei mit „alle“ neben ihm Mannschaftsführer Jürgen Lieb, 3. Vorsitzender Robert Hofmann, Ehrenvorsitzender Josef Berwind, ACL-Geschäftsführer Thomas Leibl und Uwe Hetzel, der Geschäftsführer der ACL-Sport GbmH, gemeint sind.
Dass die Anzeige nach Prüfung aller gesetzlichen „Fallstricke“ erfolgen wird, dessen kann man sich sicher sein, wenn man Heinleins Worten glaubt: „Ich bin kein Sprücheklopfer. Wenn ich etwas ankündige, dann ziehe ich das auch durch.“
Auch DRB ermittelt wieder
Derweil ist auch der Deutsche Ringerbund (DRB) nicht untätig. So soll die im am Montag im „OT“ unter der überschrift „Die Krönung des Ganzen“ beschriebene Aktion eines Zweitbundesligisten einem ACL-Ringer gegenüber beim DRB-Rechtsausschuss angezeigt werden. Und auch dem Dritten der 2. Bundesliga Nord, dem KAV Mansfelder Land, steht ärger ins Haus. Der soll – ebenso wie der TSV Benningen – absichtlich verloren haben, um nicht in die 1. Bundesliga aufsteigen zu müssen. Bestätigt sich das, hat auch dieser Verein mit einer drakonischen Strafe zu rechnen.
Anzeige Heinleins wird wohl in den nächsten Tagen erfolgen
Von Frank Gorille
RINGEN - Stefan Heinlein bastelt weiter an seiner „Bombe“. Eine „Zündung“ soll in den nächsten Tagen erfolgen. Im Moment klopft der kommissarische Vorsitzende des AC Lichtenfels mit seinem Rechtsanwalt noch einmal alle Punkte genau ab, ehe er die Staatsanwaltschaft wegen angeblich illegaler Arbeitsverträge zwischen Klubs der Ringer-Bundesligen und vermeintlichen Amateursportlern informieren will.
Im Gespräch mit dem Obermain-Tagblatt erklärte Stefan Heinlein, der in diversen Ringer-Foren zumeist Zuspruch für seinen angestrebten Schritt erhalten hat, dass sich die ACL-Verantwortlichen zu diesem Punkt am Dienstagabend zusammengesetzt hätten.
„Und alle stehen hinter dieser Sache“, betont Heinlein. Wobei mit „alle“ neben ihm Mannschaftsführer Jürgen Lieb, 3. Vorsitzender Robert Hofmann, Ehrenvorsitzender Josef Berwind, ACL-Geschäftsführer Thomas Leibl und Uwe Hetzel, der Geschäftsführer der ACL-Sport GbmH, gemeint sind.
Dass die Anzeige nach Prüfung aller gesetzlichen „Fallstricke“ erfolgen wird, dessen kann man sich sicher sein, wenn man Heinleins Worten glaubt: „Ich bin kein Sprücheklopfer. Wenn ich etwas ankündige, dann ziehe ich das auch durch.“
Auch DRB ermittelt wieder
Derweil ist auch der Deutsche Ringerbund (DRB) nicht untätig. So soll die im am Montag im „OT“ unter der überschrift „Die Krönung des Ganzen“ beschriebene Aktion eines Zweitbundesligisten einem ACL-Ringer gegenüber beim DRB-Rechtsausschuss angezeigt werden. Und auch dem Dritten der 2. Bundesliga Nord, dem KAV Mansfelder Land, steht ärger ins Haus. Der soll – ebenso wie der TSV Benningen – absichtlich verloren haben, um nicht in die 1. Bundesliga aufsteigen zu müssen. Bestätigt sich das, hat auch dieser Verein mit einer drakonischen Strafe zu rechnen.












65 Comments
Ringerfan
Jan 17 2012 14:23
P.S Wäre eine 1 gleisige Liga nicht doch besser für den DRB sollte man auch un nen Tagespunkt setzen
Flo Ri Da
Jan 17 2012 15:08
Ascheberscher
Jan 22 2012 12:59
Wer ist noch dabei? Wer darf, muss, will aufsteigen?
Müssen wir evtl. in die Ostgruppe?
Nucklehead
Jan 22 2012 14:45
Mystery
Jan 22 2012 14:54
Ausser Mömbris 2 aus der 2ten Liga.
Rodri
Jan 22 2012 15:03
Bundesligatagung der Ringer in Darmstadt
DRB läutet Alarmglocken / Brandrede von DRB-Präsident Manfred Werner
Darmstadt – Eine ‚Brandrede‘ richtete der Präsident des Deutschen Ringer- Bundes, Manfred Werner am Samstag, bei der Bundesligatagung in Darmstadt an die Vereinsvertreter, nachdem es zum Saisonende eine ganze Reihe Negativschlagzeilen gab. Gegen den Zweitbundesligisten TSV Benningen und den abstiegswilligen Erstbundesligisten SV Blauweiß Untergriesbach wurde Anzeige erstattet, beide Vereine erwarten nun Geldstrafen und Rückstufung in die jeweiligen Landesklassen. Der Rechtsausschuss des DRB sah es als erwiesen an, dass beide Mannschaften Kämpfe absichtlich verloren haben, um im Fall Benningen den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu verhindern, im Fall Untergriesbach aus derselben absteigen zu können. Weitere Verdachtsmomente gegen Mannschaften aus den 2. Bundesligen, die den Aufstieg ebenfalls mit unlauteren Mitteln verhindert haben, werden derzeit vom DRB noch geprüft.
„Was ist eigentlich ein Sportsmann, was ist sportlich ?“, richtete Manfred Werner zum Beginn seiner Rede die wohl entscheidende Frage an die knapp 100 versammelten Vereinsvertreter im Sportzentrum der SG Darmstadt-Arheilgen. Skandalergebnisse zum Saisonende, als führende Teams gegen abstiegsgefährdete Mannschaften schon an der Waage unterlagen, den fälligen Freundschaftskampf dann klar gewannen, betitelte Werner als kriminelle Machenschaften. Dabei sah der DRB-Präsident nicht die bestehenden Strukturen als verantwortlich für die Situation an, sondern vielmehr das Finanzgebaren, einiger, weniger Vereine. Manfred Werner forderte einheitliche Anmeldeverfahren für die Athleten, ein Ende der Preistreiberei, aber auch das Ende von Anschuldigungen für die Geschehnisse, bei denen nur allzu gern dem DRB der ‚schwarze Peter‘ zugeschoben wird.
„Seit Jahren appellieren wir an die Vereine, eigene Talente zu finden und zu entwickeln, statt ausländische Spitzenringer einzukaufen“, ärgerte es den Ringerchef, dass viele Auswahlringer auf der Ersatzbank schmoren, oder zweitklassig kämpfen. Auch der Berufsstatus der Athleten liegt Manfred Werner und seinem Vorstand auf der Seele, denn hier begeben sich viele Vereine aus Sicht des DRB auf recht dünnes Eis, „ ... wenn in der 1. Bundesliga 70 % der Mannschaft, oder mehr, als Amateure angemeldet werden, die ausschließlich Aufwandsentschädigungen erhalten, so ist dies schlechtweg nicht glaubwürdig“.Dabei betonte Manfred Werner, dass der Großteil der Bundesligisten seriös arbeitet, doch die wenigen, schwarzen Schafe ziehen den gesamten Ringkampfsport in die Negativschlagzeilen.
Stefan Heinlein, 2. Vorstand des Erstbundesligisten AC Lichtenfels unterstützte die Brandrede von Manfred Werner mit einem realen Beispiel; „... wir hatten eine Prüfung bei uns, melden alle Athleten für viel Geld an und arbeiten damit sauber, andere tun dies nicht wenn sie Amateure melden, keine Abgaben und Sozialleistungen- aber dafür hohe Punktprämien zahlen“.
Die stärkste Liga der Welt wankt, neben den zurückgestuften Mannschaften TSV Benningen und SV Untergriesbach, verließen kurz vor- und während der Bundesligatagung in Darmstadt mit dem TSV Musberg (9. der 1. Bundesliga West), sowie der RWG Mömbris-Königshofen II (Staffelsieger der 2. Bundesliga Mitte) weitere Vereine die beiden höchsten Kampfklassen. Der KSK Konkordia Neuss (8. der 1. Bundesliga West) und der AC Lichtenfels (8. der 1. Bundesliga-Ost) kündigten für kommende Woche eine Entscheidung an, ob sie in der höchsten Kampfklasse verbleiben, oder ihre Teams ebenfalls aus der 1. Bundesliga zurückziehen.
„Noch können wir die Mannschaftsrückzüge mit Nachrückern kompensieren, wenn noch mehr Mannschaften dazukommen, die aus welchen Gründen auch immer nicht mehr wollen, oder können, dann müssen wir die Bundesliga-Strukturen überdenken“, so Karl Rothmer, DRB-Vizepräsident für Bundesligaangelegenheiten, der vor allem die 2. Bundesliga straffen- und auf zwei Staffeln begrenzen will, um wieder Konkurrenzdenken in die zweithöchste Kampfklasse zu bekommen.
Demzufolge unterbreitete der DRB-Vorstand den Vorschlag, ab der Saison 2012/2013 nur noch zwei Zweitligastaffeln an den Start zu bringen (bislang drei). „In der 1. Bundesliga soll mit der Streichung des Viertelfinal's der Druck vieler Teams, unbedingt die Play-offs zu erreichen, gemindert werden“, so Karl Rothmer weiter. Beschlüsse dazu gab es während der Bundesligatagung allerdings noch nicht. Nach langem ‚Für und Wider‘ gab Karl Rothmer alle gestellten Anträge an die Bundesligakommission zur weiteren Bearbeitung. Dabei intervenierte DRB-Präsident Manfred Werner; „...wir haben von 10 bis 16 Uhr getagt und keine Entscheidungen getroffen, doch Beschlüsse zu Struktur und Status der Athleten müssen schnell auf den Tisch", Bereits im Februar will der DRB-Präsident bei einer weiteren Bundesligatagung änderungen und Reformen durchsetzen, um weiteren Schaden von der stärksten Ringerliga der Welt abzuwenden.
Jörg Richter
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Rodri
Jan 22 2012 15:06
Darmstadt (dpa) - Nach den zuletzt skandalträchtigen Negativschlagzeilen will der Deutsche Ringer-Bund (DRB) mit Reformvorschlägen auf die Ligaclubs zugehen.
Auf der Ligatagung in Darmstadt schlug der DRB-Vorstand vor, von der kommenden Saison an nur noch in zwei statt bisher drei Zweitligastaffeln zu ringen. Zudem soll in der Bundesliga das Viertelfinale gestrichen werden. «Damit soll der Druck, unbedingt die Playoffs zu erreichen, gemindert werden», sagte Karl Rothmer, DRB-Vizepräsident für Bundesligaangelegenheiten. Im Februar sollen auf einer weiteren Tagung die änderungen und Reformen durchgesetzt werden.
Für einen Skandal hatten im Dezember Zweitligist TSV Benningen und Bundesligist SV Blauweiß Untergriesbach gesorgt. Mit vorsätzlichen Niederlagen hatten sie den Bundesliga-Aufstieg verhindert bzw. den Abstieg aus der Eliteliga provoziert. Sie wurden mit Geldstrafen belegt und in die jeweiligen Landesklassen zurückgestuft. Am Rande der Tagung haben mit dem TSV Musberg (Neunter der 1. Bundesliga West) sowie der RWG Mömbris-Königshofen II (Staffelsieger der 2. Bundesliga Mitte) weitere Vereine die beiden höchsten Kampfklassen verlassen. Der KSK Konkordia Neuss (Achter der 1. Bundesliga West) und der AC Lichtenfels (Achter der 1. Bundesliga Ost) wollen noch entscheiden, ob sie sich ebenfalls aus der Bundesliga zurückziehen.
http://newsticker.su...list/id/1265157
Nucklehead
Jan 22 2012 15:07
Rodri
Jan 22 2012 15:27
Ringertreff
Jan 22 2012 15:33
Zitat
Und täglich grüßt das Murmeltier, Herr Werner!
Dann nennen sie doch die Vereine endich beim Namen und gehen dagegen vor! Es kann doch nicht sein, dass auf mittlerweile jeder Tagung genau solche Aussagen getroffen werden, der schwarze Peter aber den seriös arbeitenden Vereinen zugeschoben wird. WETTBEWERBSVERZERRUNG nennt man das wohl.
Ascheberscher
Jan 22 2012 16:47
Zitat
Und täglich grüßt das Murmeltier, Herr Werner!
Dann nennen sie doch die Vereine endich beim Namen und gehen dagegen vor! Es kann doch nicht sein, dass auf mittlerweile jeder Tagung genau solche Aussagen getroffen werden, der schwarze Peter aber den seriös arbeitenden Vereinen zugeschoben wird. WETTBEWERBSVERZERRUNG nennt man das wohl.
Dem SID-Bericht nach, wird das Nennen der Namen (gegenüber der Staatsanwaltschaft) der zweite Vorsitzende vom AC Lichtenfels, Stefan Heinlein, offenbar übernehmen.
Ringertreff
Jan 22 2012 17:22
Darmstadt - Am vergangenen Wochenende trafen sich die Bundesligavereine der Ringer im Sportzentrum der SG Darmstadt Arheilgen, um über Strukturen, Modalitäten und Regeländerungen für die kommende Saison zu beraten.
Schon im Vorfeld krachte es gewaltig, als Zweitligamannschaften Kämpfe absichtlich verloren um den ‚drohenden Aufstieg ins Oberhaus‘ abzuwenden. Mit dem SV Blauweiß Untergriesbach steht auch ein Erstbundesligist vor den DRB-Rechstausschuß der mit einem 0:36 vor eigenen Fans den Relegationskampf um den Klassenerhalt verlieren wollte, um in die 2. Bundesliga abzusteigen. Mit dem Urteil vom Samstag geht es für die Bayern nicht in Liga zwei, sondern gleich um mehrere Etagen weiter nach unten.
Vor der Bundesligatagung in Darmstadt zogen der TSV Musberg (9. der 1. Bundesliga West) und die RWG Mömbris-Königshofen II (Staffelsieger der 2. Bundesliga Mitte) ihre Mannschaften zurück. Der KSK Konkordia Neuss (8. der 1. Bundesliga West) und der AC Lichtenfels (8. der 1. Bundesliga Ost) kündigten an, sich kommende Woche zu entscheiden, ob sie in der höchsten Kampfklasse verbleiben, oder ihre Teams ebenfalls zurück ziehen.
Doch die genannten Mannschaften waren noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, denn der Ringer- Bundesliga droht eine noch nicht dagewesene Krise. Eine regelrechte Bombe hält dabei der 2. Vorsitzende des AC Lichtenberg, Stefan Heinlein in den Händen. Dabei geht es um die Anmeldung der Athleten und deren Status, ob sie die Saison als Amateure, Geringverdiener, Selbstständige, oder Angestellte des Vereins bestreiten. Der Vorstand des Deutschen Ringer- Bundes warnte die Bundesligisten schon seit mehreren Jahren, ihre Athleten, entsprechend ihrer Punktprämien, oder ihres Verdienstes einzuordnen und beim DRB, sowie den anderen Institutionen und Versicherungen anzumelden. Viele Vereine ließen den Status der Ringer prüfen und meldeten diese entsprechend an, Andere wiederum bestreiten die Saison grundsätzlich mit Amateuren. „Und das in der ersten Bundesliga, dass kann man nicht glauben, dass die Ringer wegen der guten Luft in Mainz, Luckenwalde, Leipzig, oder Nendingen ringen“, schüttelte DRB-Präsident Manfred Werner schon lange den Kopf über die das Verhalten einiger Vereine in den höchsten, deutschen Kampfklassen.
Wikipedia: „Ein Amateur (französisch, von lateinisch amator „Liebhaber“) ist eine Person, die – im Gegensatz zum Profi – eine Tätigkeit aus Liebhaberei ausübt, ohne einen Beruf daraus zu machen bzw. Geld für seine Leistung zu erhalten“. Das deutsche Gesetz lasst dazu eine Lücke von 175 € monatlich, die ein Amateur erhalten darf. Die Finanzämter stellen eine Summe von jährlich knapp über 2000 € den Athleten frei. „Doch dafür kommt wohl kein Weltmeister, oder Olympiasieger aus Bulgarien nach Deutschland“, schüttelt der 2. Vorsitzende des AC Lichtenfels den Kopf. Er sammelte eine lange Liste von Athleten, deren Prämien, Gehälter, Honorare er im Verlauf seiner Recherchen erfahren hat. „Und da hat jeder Einzelne weit über das erlaubte Budget hinaus verdient und ist von den Vereinen trotzdem wieder als Amateur gemeldet worden“, beklagt Heinlein die Unehrlichkeit vieler Funktionäre in dieser Frage, die im Verletzungsfall auch den Athleten großen Schaden zufügen, die dann nicht versichert sind. „Wir haben den querschnittsgelähmten Martin Kittner bei uns im Verein, nicht auszudenken, wenn der nicht versichert gewesen wäre“, so Heinlein, dessen Verein vergangenes Jahr den Zoll vor der Türe hatte. „Man hat uns angezeigt und wir mussten insgesamt 23.000 € nachzahlen, denn es kommt nicht nur das Finanzamt mit nachträglichen Forderungen wegen falscher Anmeldungen, sondern gleichzeitig halten auch Versicherer die Hand auf“, so Heinlein, der mit dem Vorstand und der Betreiber GmbH das Schiff ACL halbwegs wieder auf Kurs brachte. „Doch mir stinkt es, wenn andere Vereine wissentlich ihre Sportler weiterhin als Amateure starten lassen, die fälligen Abgaben umgehen und dieses Geld als Prämien obendrauf legen“, sieht Heinlein darin Betrug und auch Wettbewerbsverzerrung und will seine lange Liste zur Anzeige bringen. „Ich habe gewartet, ob die Bundesligatagung etwas ergibt, oder Festlegungen getroffen werden, doch es ist nichts passiert, die Vereine schweigen, lügen und machen einfach so weiter“, stiegen die Verantwortlichen des AC Lichtenfels verärgert ins Auto und brausten aus Darmstadt ab. „Am Dienstag werden wir beraten, ob wir die Liste der Sportler als Verein zur Anzeige bei der Staatsanwaltschaft bringen, oder ob ich es als Privatperson verantworte“, so Stefan Heinlein, der zumindest eine Festlegung erwartet hätte, wie viele Amateure je Erstbundesligist maximal gemeldet werden dürfen. Doch auch ein solcher Beschluss wurde vertagt.
Selbst die ‚Brandrede‘ von DRB-Präsident Manfred Werner, endlich ehrlich miteinander umzugehen, der Preistreiberei ein Ende zu setzen und die Athleten ihrem Status gemäß anzumelden, bleib ohne Widerhall. Auf die Frage hin, ob er mit seiner Anzeige dem Bundesligaringen den Todesstoß versetzen könnte, antwortete Stefan Heinlein; „Die Vereine beerdigen die Bundesliga gerade selbst, meine Anzeige ist doch nur der Funke, der das Faß explodieren lasst, doch die Rückzüge zeigen doch, in welche Krise sich die Bundesligisten selbst hinein manöveriert haben“.
Dem stimmt auch DRB-Präsident Manfred Werner zu; „... hier helfen kaum Strukturänderungen, hier muss einfach ehrlich miteinander umgegangen werden – und das habe ich am Samstag ebenfalls vermisst, ein Umdenken hat trotz Drohungen und Appelle nicht eingesetzt, wie die wenigen Abstimmungen zeigten, die vorgenommen wurden“. Die Grundsatzfrage des Fair Play wurde nach Meinung des Präsidenten auch am Samstag von den Vereinen außer acht gelassen, doch weiß Manfred Werner schon jetzt, wen der ‚schwarze Peter‘ für das Fehlverhalten einiger Vereine am Ende zugeschoben wird; … dem DRB.
Wenn Stefan Heinlein und der AC Lichtenfels kommende Woche die ‚Bombe‘ platzen lässt und die Vereine zur Anzeige bringt, die Amateure teils fürstlich für ihre Kämpfe bezahlt haben, dürften sich die Strukturfragen in der 1.- und 2. Ringer-Bundesliga ohnehin erst einmal erledigt haben.
Jörg Richter
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Ringertreff
Jan 22 2012 17:41
Die Ligareform wird seit 5 Jahren gefordert und Jahr für Jahr aufs nächste verschoben. Natürlich von den Vereinen, denn die werden ja dafür gewählt. Die Statusfeststellung wird seit Jahren Jahr für Jahr aufs nächste verschoben, ausser ein paar Hinweise bei der Ligatagung dass es schwarze Schaafe gibt kommt nichts! Die Anzeige muß jetzt ein Vereinsvertreter übernehmen. Traurig, traurig!
Das ist natürlich seine Aufgabe, weil die gewählten ......., tja, was tun die wohl, ausser allgemeine Phrasen im Jahrestakt von sich zu geben?
pOOnage
Jan 22 2012 17:57
Nucklehead
Jan 22 2012 18:02
Ringertreff
Jan 22 2012 18:10
Der DRB trägt schuld alleine an dieser Misere, er hat diese schon länger erkannt und untätig seine Augen verschlossen. Es müssen Regeln her, wie etwa ein Lizenzierungsverfahren, dann sieht man genau wie die Vereine wirtschaften!
Der nächste Punkt ist noch viel wichtiger, wenn es denn nicht schon zu spät dafür ist. Die Liga muß vermarktet werden, es müssen Anreize her um auch in die Eliteliga aufsteigen zu wollen un dnicht davor zu flüchten, aber erst nachdem die Vereine, die einen unlauteren Wettbewerb praktizieren, aussortiert sind!
Das Benningen und UGB vom DRB angezeigt wurden ist der erste Schritt in die richtige Richtung, es muß den Vereinen weh tun, wenn man die GEMEINSCHAFT betrügt!
Ehrliche arbeitende Vereine wie Musberg zahlen im Endeffekt den hÖheren Preis!
Ascheberscher
Jan 22 2012 18:27
Da braucht man sich m.E. erstmal keine Gedanken um die Vermarktung machen, da geht's erst mal ums Überleben der Randsportart Ringen (ist vielleicht etwas Überzogen.)
Ringertreff
Jan 22 2012 18:35
Nucklehead
Jan 22 2012 18:41
Ring_go
Jan 22 2012 19:07
Auf das habe ich jetzt gewartet!
Dass jetzt einfach mal drauflos verdächtigt wird!
Hast du einen Hintergrund für deine Anschuldigung??? Oder einen guten Anwalt?
Nucklehead
Jan 22 2012 19:30
Ringertreff
Jan 22 2012 20:22
Sorry, wenn der Tim nach Aalen kommt und seinen Vertrag unterschreibt, dann ist er wie die anderen auch, ein Angestellter des Vereins bzw. der Sport GmbH!
Den Vorteil sieht man bei Bulibasa, der kommt übernächste Woche nach Deutschland um sich seinen Kreuzbandriss operieren zu lassen.
Ich hab schon vor langer Zeit mal gefragt welche Vereine noch ausser dem AC Lichtenfels und dem KSV Aalen eine Sport-GmbH haben.
Das Nendingen, Mainz, Luckenwalde und Leipzig es nicht sind, steht im dem Beitrag. Wie werden dort denn die Ringer mit ihren Verträgen ausgestatet. Offiziell bekommen sie Summe X und inoffiziell Summe Y unter der Hand oder wie kann man sich das vorstellen?
mueller
Jan 22 2012 20:55
Das Nendingen, Mainz, Luckenwalde und Leipzig es nicht sind, steht im dem Beitrag.
Nucklehead
Jan 22 2012 20:59
Ringertreff
Jan 22 2012 21:00
Das Nendingen, Mainz, Luckenwalde und Leipzig es nicht sind, steht im dem Beitrag.
Zitat
„Und das in der ersten Bundesliga, dass kann man nicht glauben, dass die Ringer wegen der guten Luft in Mainz, Luckenwalde, Leipzig, oder Nendingen ringen“, schüttelte DRB-Präsident Manfred Werner schon lange den Kopf über die das Verhalten einiger Vereine in den höchsten, deutschen Kampfklassen.